iQOS im Test 2022

IQOS Kit
  • Highlights

  • Schönes Design

  • 4 Geschmacksrichtungen

  • Ähnliches “Rauchverhalten” wie bei einer Zigarette

  • Kompakte Größe

MarkeiQOS
Akkuleistung2900 mAh
Heets pro Packung20
Preis Kit79,00 EUR
Preis Heets6,00 EUR
Optik / 98 Punkte
Akkuleistung / 95 Punkte
Geschmack / 93 Punkte

iQOS im Vergleich

Iqos Set

Sie ist keine Zigarette, sie ist aber auch keine E-Zigarette! Die Rede ist von der iQOS, einer Art Hybridzigarette, einer Mischung aus klassischer Tabakzigarette und E-Zigarette. Der Tabak wird hier nicht klassisch verbrannt, sondern erhitzt. Doch wie funktioniert das Gerät und kann man dadurch zum Nichtraucher werden? Der iQOS Test liefert Ergebnisse.

Der große Unterschied zwischen iQOS und Zigaretten

Wodurch unterscheidet sich die iQOS eigentlich von der klassischen Tabakzigarette? Und was ist der Unterschied zur E-Zigarette? Der Name iQOS ist die Abkürzung für die Aussage “i quit ordinary Smoking” was nichts anderes bedeutet als “ich höre auf normal zu rauchen”. Doch was bin ich eigentlich, wenn ich kein Dampfer und kein Raucher bin?

Hergestellt von Philip Morris erhält der Käufer ein kleines Gerät, was der E-Zigarette optisch sehr ähnlich ist. Doch anders als bei einer “Dampfe” kommt bei der iQOS echter Tabak zum Einsatz. Die sogenannten “Heets” erinnern optisch an Minizigaretten und werden in das Gerät eingesetzt. Die Heets enthalten Tabak, aber auch Propylenglykol, ein Stoff der auch die Basis für E-Liquids darstellt.

Der Sinn bei der Entwicklung von iQOS war es, dem Raucher eine möglichst authentisches Rauchgefühl zu vermitteln, ohne die Schadstoffe der Verbrennung zu produzieren.

Das Gerät erhitzt den Tabak durch das patentierte Heat-Control-System auf Werte zwischen 300 und 350 °C. Es werden weniger Schadstoffe freigesetzt als bei der Tabakverbrennung. Philip Morris behauptet selbst, dass rund 90 Prozent weniger Schadstoffe produziert werden, als bei einer klassischen Zigarette.

Das Starterkit im iQOS Test

Beim ersten Kauf einer iQOS erhält der Käufer ein Starter-Kit. Philip Morris möchte dem Kunden den Umstieg so einfach wie möglich machen. Das Kit besteht aus zwei Elementen, dem Tabak-Holder und dem Pocket Charger.

Der Tabak Holder hält den Tabak-Stick fest und erhitzt ihn auf rund 300 Grad. Die Form ist ähnlich der einer Zigarette, bedeutend kleiner als die meisten E-Zigaretten.

Der Pocket Charger ist als Aufbewahrungsbox, aber auch als Lademöglichkeit für unterwegs gedacht. Im iQOS Test konnte der Holder das Gerät 20 x aufladen, anschließend musste der Charger selbst ans Ladekabel. Ein voll geladener Charger reicht somit für eine Packung Heats, was der Menge einer Schachtel Zigaretten entspricht.

Zusätzlich erhält der neue iQOS-Nutzer ein Reinigungsset sowie ein USB-Ladegerät für den Pocket Charger.

Mit iQOS in wenigen Schritten zu den ersten Zügen

Dank des kompletten Sets kann man als neuer iQOS Nutzer nahezu sofort mit dem Genuss beginnen. Mit den folgenden vier Schritten geht es los:

  • Schritt 1: Im ersten Schritt wird der Tabakholder aus dem Pocket Charger genommen.
  • Schritt 2: Der Heets-Stick wird nun in den Holder eingesetzt. Eine silberne Linie markiert die Grenze.
  • Schritt 3: Durch Druck auf die Starttaste wird der Erhitzungsvorgang begonnen. Eine LED blinkt während der Erhitzung durchgehend.
  • Schritt 4: Hört die LED auf zu blinken und leuchtet, kann der Rauchvorgang gestartet werden. Geraucht wird einfach durch den Zug am Filter des Tabaksticks. Nach 14 Zügen oder sechs Minuten ist der Rauchvorgang beendet.

iQOS vs. Tabakzigarette – wie schmeckt es wirklich?

Die meisten Raucher hegen den heimlichen Wunsch ihr Laster beizugeben und aufzuhören. Der Umstieg zur E-Zigarette ist einladend, doch nicht immer klappt es sofort. Die iQOS ist eine Alternative zum klassischen Dampfen und zum klassischen Rauchen. Ihr größter Vorteil ist die Ähnlichkeit mit der Zigarette.

Das Zugverhalten, das Gefühl beim Rauchen und auch der Geschmack ähneln dem Gefühl beim Zigarette rauchen sehr. Der große Unterschied: Es riecht nicht nach Zigarette. Der typische Zigarettengeruch entsteht durch die Verbrennung des Tabaks. Bei der iQOS fehlt dieser Geruch völlig, denn es wird kein Tabak verbrannt.

Der Vorteil: Weder die Kleidung, noch die Wohnung oder die Umgebung riechen bei iQOS-Nutzern nach Rauch!

Die Heets im Faktencheck

Ohne Heets geht es nicht! Die iQOS kann ausschließlich mit den von Philip Morris hergestellten Heets genutzt werden. Ein Heet erinnert optisch tatsächlich an eine Zigarette im Kleinformat, doch es gibt einige Unterschiede.

Der rohe Tabak wird nicht wie bei klassischen Zigaretten geschnitten, sondern zu Pulver verarbeitet. Die Tabakmasse wird im Anschluss mit Proplylenglykol angereichert, was für das typische, kratzige Gefühl im Hals sorgen soll. Nachdem die Mischung getrocknet ist, wird sie gerollt und zu Heets verarbeitet.

Hierzulande können Heets in den Sorten Bronze, Amber, Red und Yellow gekauft werden, wobei “Red” den stärksten Nikotingehalt hat.

Heets sind im übrigen nur mit der iQOS rauchbar, sie einfach so anzuzünden ist nicht möglich.

Vom Dampfer zum iQOS-Nutzer?

Der Wechsel von der E-Zigarette zur iQOS ist schwierig und von den meisten Dampfern auch nicht gewünscht. Die iQOS ist in vielen Aspekten dem Konsumverhalten eines Rauchers angepasst. So können 20 Heets mit einer Akkuladung geraucht werden und auch der Geschmack geht dem klassischen Tabak sehr nahe.

Erfahrene Dampfer schätzen an ihrer E-Zigarette, dass sie einfach bei Genuss und Lust auf Liquid daran ziehen. Ein, zwei Züge und dann wandert die Dampfe wieder in die Tasche. Bei der iQOS ist es hingegen wie bei der klassischen Zigarette. Ist ein “Heet” erst einmal angezündet, wird es in der Regel fertiggeraucht. Für reine Dampfer ist eine iQOS eher ungeeignet, insbesondere weil in den Heets immer Nikotin enthalten ist, in vielen Liquids jedoch nicht.

Vom Raucher zum iQOS-Nutzer?

Alles ist besser als rauchen, jedenfalls wenn man Philip Morris glaubt. Wie gesund oder ungesund die iQOS im Vergleich zur Tabakzigarette wirklich ist, versuchen Forscher immer noch in Studien herauszufinden. Der Umstieg von der Tabakzigarette zur iQOS wird dem Umsteiger allerdings leicht gemacht.

Doch es zeigen sich schnell kleine Tücken, die ein bisschen Erfahrung benötigen. So sind nicht alle Heets immer exakt gleichmäßig von der Struktur. Mitunter sind sie sehr fest gerollt, mitunter aber auch zu trocken. Der Effekt ist deutlich – beim Rauchen kommt einfach kein Qualm! Allerdings sind diese “Montagsmodelle” sehr selten.

Das Problem an der Sache: Ist ein Heet nicht rauchbar wird er entsorgt. Doch anstatt dann einfach einen neuen Heet zu rauchen, muss das Gerät zunächst wieder einige Minuten aufladen und erhitzen. Für eine schnelle iQOS-Pause dauert das deutlich zu lange. Der Griff zur klassischen Zigarette ist da nicht mehr weit weg.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Zwei große Wermutstropfen hat das Rauchen für die meisten Menschen:

  • es ist ungesund
  • es kostet Geld

Geld sparen durch den Umstieg auf die iQOS? Nicht möglich. In mehr als 95 Prozent aller Fälle wird das Nutzungsverhalten der iQOS ähnlich liegen wie das vorherige Rauchverhalten. Sprich: Wer vorher eine Schachtel Zigaretten pro Tag geraucht hat, wird auch eine Schachtel Heets pro Tag verbrauchen. Ein solches Päckchen kostet in etwa so viel wie eine Packung Zigaretten. Ersparnis? Nein!

Hinzu kommt bei der iQOS der Anschaffungspreis von ca. 100 Euro, je nach Modell. Diese Ausgabe ist für die meisten Raucher noch verschmerzbar, doch die fehlende Preisersparnis beim Kauf von Heets lässt die Sache schon anders aussehen.

Fazit

Die iQOS ist für viele der Einstieg auf dem Weg zum Nichtraucher. Weg von der Tabakzigarette, hin zu einem Erhitzer. Laut Hersteller eine deutlich gesündere Alternative. Die iQOS mit einer E-Zigarette gleichzusetzen ist allerdings nicht möglich, denn zwischen iQOS rauchen und Dampfen bestehen vehemente Unterschiede. Es ist deutlich zu sehen, dass Philip Morris als Zielgruppe auf Ex-Raucher setzt oder auf Raucher, die gern vom Glimmstängel weg möchten.