Uwell Caliburn G im Test 04 / 2021

Uwell Caliburn G in grau
  • Highlights

  • Handlich

  • Besonders für Einsteiger geeignet

  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

  • Einfache Bedienung

  • Sehr gute Geschmacksentwicklung

Uwell Logo
MarkeUwell
Akkuleistung690 mAh
Tankfüllmenge2 ml
KundenbewertungenSehr gut
Preis28,95 €
Optik / 97 Punkte
Akkuleistung / 97 Punkte
Tank / 97 Punkte
Verdampfer (Coils) / 98 Punkte
Preis-Leistungs-Verhältnis / 99 Punkte

Uwell Caliburn G im Vergleich

LYNDEN PLAY - alle Farben

Uwell Caliburn steht schon seit Jahren für ein gutes Pod-Set, das jedoch nicht ohne Nachteile war. Besonders im Bereich der Technik war der Uwell Caliburn nicht ganz auf dem neuesten Stand. Jetzt bringt der Hersteller mit dem Caliburn G einen direkten Nachfolger auf den Markt, der an vielen Stellen überarbeitet wurde. Ob sich der Umstieg lohnt und wie sich die E-Zigarette im Vergleich zur Konkurrenz schlägt, das erfahrt ihr in unserem ausführlichen Uwell Caliburn G Test.

Was zeichnet die Uwell Caliburn G aus?

Optisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger nur wenig verändert. Das Gehäuse ist etwas breiter und für ein besseres “Feel” leicht texturiert und liegt damit gut in der Hand. Die Abmessungen des neuen Caliburn liegen bei 108,33 mm x 22, 5 mm x 12,6 mm.

Noch immer gibt es das Pod System in sechs Farben: Braun, Schwarz, Blau, Rot, Grün und Grau. Die wirklichen Veränderungen fanden allerdings unter der Haube statt. Dort, wo man beim Vorgänger auch die meisten Probleme fand. Hier hat sich der Hersteller hingesetzt und Gedanken gemacht, wie er das Design und die Leistung verbessern kann.

Dies beginnt bei den Coils. Der Coil war beim Vorgänger nämlich fest verbaut und konnte nicht ausgetauscht werden, wodurch man nicht selten gezwungen war, bei einem Defekt das beinahe komplette Innenleben inklusive Tank zu tauschen. Die neuen Coils bestehen aus einem Honigwaben-Gitter, um die Oberflächenstruktur zu erhöhen und nutzen ein hoch-absorbierendes Baumwollgewebe, mit dem sich der Geschmack der Liquid im Dampf voll entfalten kann. Der Widerstand wurde auf 0,8 Ohm reduziert. Dadurch wird bei gleicher Aktivität am Mundstück deutlich mehr Dampf produziert. Gleichzeitig erhält man zwar ein leichteres, aber noch ausreichendes Feedback im Rachen. Zum Vergleich: Die Original Caliburn hatten einen Widerstand von 1,4 Ohm, die Uwell KOKO liegen bei 1,2 Ohm.

Die Caliburn G Pods

Die Pods mit der Liquid lassen sich in zwei verschiedene Richtungen einsetzen, sodass man den Airflow leicht steuern kann. Dies ist zum Beispiel dann von Vorteil, wenn man den Dampfer mit verschiedenen Liquids verwendet. Für stärkere Mischungen oder Nikotin-Salze verwendet man den restriktiven Airflow, für leichte Mischungen auf Basis von pflanzlichem Glycerin (PG) kann man für den besseren Nachfluss die offene Seite verwenden. Hierbei sollte erwähnt werden, dass der Coil sich grundsätzlich nur für “Mouth to Lung” eignet.

In Sachen Bedienung hat sich ebenfalls nur wenig verändert. Die Aktivierung erfolgt entweder durch das Saugen am Mundstück oder das Drücken des Feuertasters auf der Oberseite. Der Coil ist jetzt neben dem Tank und dem Akku einzeln austauschbar. Dank des größeren Gehäuses gelingt die Demontage und die Wartung sowie der Austausch von Liquids deutlich einfacher. Die “Caps” lassen sich einfach abziehen und es ist nicht mehr nötig, den ganzen Pod zu entfernen, nur um an die Kartusche zu gelangen. Aufgrund des leicht größeren Gehäuses ist auch das Mundstück ein wenig gewachsen, in unserem Test empfanden wir dies jedoch nicht als Rückschritt. Im Gegenteil, der Rauch lässt sich jetzt wesentlich einfacher einsaugen, weil man die Lippen nicht mehr so stark spitzen muss.

Für wen ist die E-Zigarette geeignet?

Umsteiger von herkömmlichen Zigaretten finden mit dem Uwell Caliburn G Kit einen guten Einstieg in die Welt der E-Zigaretten. Mit einer entsprechenden Liquid ist der Geschmack kaum zu unterscheiden und die Bedienung des Pods ist ebenfalls denkbar einfach. Einzig das Mundstück fühlt sich nicht an wie bei einer echten Zigarette, aber dies dürfte nach einer kurzen Eingewöhnungszeit kein Hindernis mehr sein. Im Test hat sich gezeigt, dass die Caliburn G für eine ganze Reihe an Liquids geeignet ist und daher die meisten Nutzer befriedigen dürfte.

Der Tank

Mit 2 ml ist der Tank, der übrigens ebenfalls fest verbaut ist, ein wenig knapper bemessen als bei der Konkurrenz und hat sich damit im Vergleich zum Vorgänger auch nicht geändert. Wer wirklich viel raucht, der wird mit dieser kaum über den Tag kommen, allerdings ist die Nachfüllung sehr einfach, sodass man diese auch schnell mal in einer Pause durchführen kann. Der günstige macht das Gerät zudem so attraktiv, dass man überlegen könnte, ein Zweitgerät mitzuführen.

Der Akku

Beim Akku hat Uwell ordentlich draufgelegt. Zunächst einmal ist der Akku jetzt nicht mehr fest mit dem Coil verbunden, wodurch ein Wechsel wesentlich einfacher gelingt. Darüber hinaus wurde die Leistung stark verbessert. Hatten der Originale Caliburn und auch der Koko noch einen 520 mAh Akku an Bord, wurde dieser jetzt auf satte 690 mAh aufgestockt. Leider ist diese Leistungssteigerung nicht ganz so deutlich spürbar, wie man erwarten würde. Das liegt daran, dass sich der Widerstand reduziert hat und damit natürlich der Stromverbrauch gestiegen ist. Am Ende bleibt von der Verbesserung nur noch wenig übrig.

Spürbar ist aber der Umstieg auf das moderne USB-C, das jetzt zum Aufladen des Akkus genutzt wird. Das erlaubt dem Pod nämlich, bis zu 1,5 A aus der Stromquelle zu beziehen, wodurch trotz der gesteigerten Größe dieser um ca. 30 % schneller aufgeladen ist als bei den Vorgängern und auch den meisten der Konkurrenten.

Die Vor- und Nachteile der Caliburn G

Vorteile:

+ Kompaktes Gehäuse mit 2 ml Tank
+ Neue Coils für verbesserte Geschmackseigenschaften (austauschbar)
+ Veränderbarer Airflow für restriktives MTL und non restriktives MTL bzw. restriktives DL
+ Verbesserte Akkuleistung und deutlich kürzere Aufladezeiten
+ LED-Akkustandsanzeige
+ Schönes Design mit vielen verfügbaren Farben
+ Einfache Bedienung und Wartung

Nachteile:

– Für starke Raucher ist der Tank zu knapp bemessen
– Für “Direct to Lung” nur bedingt geeignet
– Akkulaufzeit niedriger als vergleichbare Konkurrenzprodukte

Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Für ca. 30 Euro bekommt man von UWELL den Pod sowie jeweils einen Tank, einen Akku und einen Head mit 0,8 Ohm Widerstand. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten sind ein USB-Ladekabel sowie die Bedienungsanleitung. Neben dem Starter-Set bietet UWELL noch weitere Sets an, zum Beispiel mit neuen Heads, Ersatz-Akkus und Doppel-Sets mit gleich zwei Pods für Menschen, die mehrere Liquids rauchen oder sich aufgrund des knappen Tanks und Akkus ein Zweitgerät wünschen.

Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass Caliburn zwar prinzipiell eine gesetzliche Garantie von 2 Jahren sowie eine Gewährleistung von 3 Monaten anbietet, hiervon der Coil, Pod und Mundstücke ausgeschlossen sind, da es sich dabei um sogenannte “Einwegartikel” handelt. Insgesamt ist das Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus gelungen und ist für einen Einstieg bestens geeignet, weil man vor allem im Starter-Set prinzipiell alles bekommt, was man benötigt.

Fazit

Wer nicht gerade sehr starker Raucher ist oder auf der Suche nach einer “E-Shisha” ist, der kann mit dem Caliburn G Kit durchaus glücklich werden. Zwar sind sowohl der Tank als auch der Akku etwas knapp bemessen, das kann man aufgrund der niedrigen Preisklasse aber durchaus verzeihen und gönnt sich im Zweifel einfach ein zweites Gerät. Vielleicht sogar in einer anderen Farbe oder mit verändertem Airflow. Eines ist sicher: Die Neuauflage des Caliburn ist in jedem Fall gelungen und ist jetzt noch flexibler einsetzbar als vorher.