CBD für Hunde

Die wichtigsten Informationen zum Thema: Hilft CBD Ihrem Hund?

Die wissenschaftliche Forschung zu CBD befindet sich aktuell noch in einem frühen Stadium. Dennoch gibt es bereits einige Studien und anekdotische Berichte, die zeigen, dass CBD bei der Behandlung von Erkrankungen wie Angstzuständen, Schmerzen, Krebs und Arthritis hilfreich sein kann. CBD-Haustierprodukte werden als natürliche Methoden zur Behandlung dieser Erkrankungen auch bei Hunden vermarktet, was Tierhalter neugierig macht.

Zunächst ist es jedoch wichtig zu verstehen, dass nur weil diese Produkte zum Verkauf stehen, dies nicht unbedingt bedeutet, dass diese für Haustiere als sicher oder vorteilhaft sind. In Anbetracht dieser Unsicherheit wird in diesem Artikel die aktuelle Forschung zur Verwendung von CBD bei Hunden dargestellt und die möglichen Risiken und Vorteile erläutert, die Ihnen dabei helfen sollen, diesbezüglich eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Eine kürzlich in den USA durchgeführte Umfrage unter 2.131 Tierärzten ergab, dass 63 Prozent dieser angaben, mindestens einmal im Monat nach CBD-Öl für Haustiere gefragt zu werden. Tierärzte sind im Einzelfall jedoch keineswegs immer bereit ausgiebig über die Vor- und Nachteile von CBD zu diskutieren. Zudem sind bei diesem noch neuen wissenschaftlichen Forschungs- und therapeutischen Anwendungsfeld auch Tierärzte keinesfalls immer auf dem aktuellsten Wissensstand. Aufgrund der Neuartigkeit in der tierärztlichen Anwendung von CBD können Sie daher vorerst nicht erwarten, dass Ihr Tierarzt aktiv CBD-Produkte empfiehlt. Auch ein Rezept werden Sie daher nicht erhalten.

Die besten CBD Öle für Hunde

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SWISS FX
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  • BIO-Hanf aus der Schweiz
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2. Platz
Hempamed für Hunde
Hempamed
Sehr gut
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  • THC – Frei
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Inhaltsstoffe: Nachhaltiges Lachsöl, Bio-Breitspektrum Hanf-Extrakt
Herkunft: Schweiz
34,95 EUR (6% CBD-Anteil)
3. Platz
Nordic Oil
Sehr gut
(1,3)
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39,95 EUR (4% CBD-Anteil)

Wissenschaftliche Fakten zur Wirksamkeit von CBD bei Hunden

Untersuchungen an CBD und Menschen haben gezeigt, dass es bei der Behandlung von Epilepsie, Angstzuständen, Reizdarmkrankheiten (IBD) und chronischen Schmerzen wirksam sein kann. Es wurden jedoch nur wenige zuverlässige Studien zu den Auswirkungen von CBD bei Hunden durchgeführt. In einer aktuellen Studie aus dem Jahre 2018 wurde versucht, die Sicherheit, die entzündungshemmenden Eigenschaften und die schmerzhemmenden Qualitäten eines CBD-Öls bei Hunden mit Arthrose zu bewerten. Die Forscher gaben Hunden hierfür Dosen zwischen 2 und 8 Milligramm (mg) pro Kilogramm (kg) Körpergewicht. Das Ergebnis dieser Studie ist überraschend eindeutig. Achtzig Prozent der Hunde zeigten eine deutliche Verbesserung ihrer Schmerzen und der Beweglichkeit.

Eine weitere wissenschaftliche Studie, die 2019 veröffentlicht wurde, ergab, dass Hunde mit Epilepsie, denen zusätzlich zu den konventionellen Medikamenten CBD verabreicht wurde, signifikant weniger Anfälle hatten als Hunde, die Medikamente und ein Placebo erhielten. Die Autoren empfahlen jedoch weitere Tests, bevor endgültige Schlussfolgerungen gezogen wurden. Während diese und ähnliche Studien also einen ersten Einblick in das medizinische Potenzial von CBD für Hunde geben könnten, sind weitere Studien erforderlich, um diese ersten Forschungen zu bestätigen.

Wie sollte ich das CBD meinem Hund verabreichen?

CBD für Haustiere gibt es in vielen Formen, wie Leckereien, Ölen und Cremes. Eine Studie der Colorado State University aus dem Jahr 2018 an Hunden mit Epilepsie ergab, dass oral verabreichtes CBD-Öl wirksamer ist als eine Creme- oder Gelkapsel. Es sind jedoch weitere Untersuchungen erforderlich, bevor weitreichendere Schlussfolgerungen gezogen werden können. Die zuvor erwähnte Studie an Hunden mit Arthrose zeigte, dass die wirksamste Dosis zur Schmerzlinderung und Steigerung der Aktivität der Hunde 2 mg pro kg Gewicht betrug. Jeder Hund reagiert anders. Deshalb ist es wichtig, mit einer kleinen Dosis zu beginnen, die Ergebnisse Ihres Haustieres zu überwachen und sodann bei Bedarf entsprechend anzupassen.

Welches CBD Produkt ist das richtige für meinen Hund?

Mit Blick auf die verschiedenen am Markt verfügbaren CBD-Produkte gibt es auch große qualitative Unterschiede. Daher sollte bei der Auswahl von CBD-Produkten auch auf der Produktwebsite des Herstellers nach sogenannten „Analysezertifikaten“ und anderen Nachweisen für Tests durch Dritte gesucht werden. Diese Zertifikate geben unter anderem Aufschluss darüber, ob Produkte frei von Pestiziden und/oder Schwermetallen sowie anderen unerwünschten Stoffen sind und ob die jeweilige Qualität den eigenen Ansprüchen genügt.

Stellen Sie in jedem Falle sicher, dass Sie vor der Kaufentscheidung die Produkte der einzelnen Hersteller untersuchen und konsultieren Sie idealerweise einen Tierarzt, um über mögliche Risiken und Nebenwirkungen zu sprechen, welche diese Produkte bei Ihrem Haustier verursachen könnten.

Generell gilt:

  • Fangen Sie mit kleiner Dosis an
  • Beobachten Sie aufmerksam die Reaktion bei Ihrem Hund
  • Erst dann steigern Sie bei Bedarf langsam die Dosis

Wie kann ich an der Reaktion meines Hundes erkennen, ob die Dosis ausreichend war?

Wenn Sie Ihrem Hund CBD geben, achten Sie genau auf mögliche Anzeichen einer positiven oder negativen Reaktion. Wenn Ihr Hunde sich beispielsweise bei einem Klingeln an der Tür ruhiger zeigt als üblich, oder die Bewegungen erkennbar weniger steif und Schmerz-behaftet sind, scheint das CBD in ausreichender Menge zu wirken. Achten Sie jedoch auch auf mögliche negative Auswirkungen, wie beispielsweise auf übermäßiges Keuchen, Lethargie, Erbrechen, tröpfelnden Urin und Gleichgewichtsstörungen. Wenn Ihr Haustier eines dieser Symptome aufweist, haben Sie möglicherweise eine zu hohe CBD-Konzentration gewählt. Suchen Sie in diesen Fällen unbedingt unmittelbar Kontakt zu Ihrem Tierarzt auf.

Fazit:

Insgesamt ist es wichtig zu bemerken, dass die Forschung hinsichtlich einer therapeutischen Anwendung von CBD bei Hunden noch in den Anfängen steckt. Nichtsdestotrotz gibt es zahlreiche positive Erfahrungsberichte aus der Zivilgesellschaft und einige vorläufige Studien, welche belegen, dass CBD bei der Behandlung bestimmter Krankheitszustände bei Hunden durchaus von großem Nutzen sein kann. Zusammenfassend bleibt festzuhalten: Wenn Sie CBD für Ihren Hund ausprobieren möchten, sprechen Sie zuerst mit Ihrem Tierarzt. Beginnen Sie zunächst mit einer kleinen Dosis und beobachten Sie die Reaktion Ihres Hundes auf aufmerksame Weise. Erst dann kommt eine langsame Dosissteigerung in Betracht.