Eleaf iStick Pico Test 10 / 2020

Eleaf iStick Pico
  • Highlights

  • Sehr populäre E-Zigarette

  • Sowohl für Umsteiger als auch für Fortgeschrittene geeignet

  • Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

  • Wechselbarer 18650 Akku

  • In verschiedenen Farben erhältlich

Eleaf Logo
MarkeEleaf
Geeignete Akkus1 x 18650 Akku
Tankfüllmenge2 ml
KundenbewertungenSehr gut
Preis44,95 EUR
Optik / 95 Punkte
Akkuleistung / 97 Punkte
Tank / 91 Punkte
Verdampfer (Coils) / 90 Punkte
Preis-Leistungs-Verhältnis / 98 Punkte

Testergebnis


94%
SEHR GUT

iStick Pico Test

Eleaf iStick Pico

Gibt es irgendwo auf der Welt einen Dampfer, der noch nie etwas von der Eleaf istick Pico gehört hat? Wohl kaum, denn dieser Akkuträger ist das Einsteigermodell schlechthin und sowohl bei Frauen, als auch bei Männern heiß begehrt. Günstig, hübsch anzusehen, solide verarbeitet und kinderleicht zu bedienen – das sind nur einige der Eigenschaften, die der Eleaf istick Pico Test ergeben hat. Doch mit welchem Verdampfer lässt sich der schmucke Akkuträger am besten nutzen und hat das Gerät auch Tücken?

Für wen ist die iStick Pico geeignet?

Ganz klar, der Eleaf istick Pico ist ein Einsteigermodell und aufgrund der recht geringen Wattzahl auch für MTL-Dampfer geeignet. Zwar wird er gern auch mit dem Melo-Verdampfer genutzt, allerdings sind immense Dampfwolken hier nur begrenzt möglich. Bei den weiblichen Dampferinnen war der Akkuträger im Eleaf istick Pico Test sehr beliebt, denn er liegt aufgrund seiner geringen Größe auch in kleineren Händen sehr gut! Durch seine angeraute Oberfläche wird zusätzlicher Grip verliehen.

Was zeichnet die Eleaf iStick Pico aus?

Klein, solide und passend für jede Hosentasche – der iStick Pico ist die perfekte Begleitung für Unterwegs und für alle, die es gern handlich und kompakt haben. Mit einer Gesamthöhe von 70,5 mm ist der Akkuträger einer der ganz Kleinen mit dem großen Wow-Effekt. Und für seine geringe Größe steckt eine enorme Power im Gerät. Bis zu 75 Watt Leistung kann er erbringen und bietet verschiedene Modi an (TC-NI, TC-Ti, Bypass, VW, TCR).

Das OLED-Display ist nicht überdimensional, zeigt aber dennoch alle wichtigen Informationen, inklusive Puff-Zähler. Dank der + und – Tasten auf der Unterseite lassen sich alle wichtigen Einstellungen auch einhändig vornehmen. Hier zeigt sich wieder die Einsteigerfreundlichkeit, denn die Menüführung ist selbsterklärend und auch für unerfahrene Dampfer schnell erlernbar. Der große Feuertaster ist gut zu bedienen, hakt nicht und ist mit dem bekannten 5-Klick-System aktivierbar.

Der istick Pico lässt sich nicht nur im Wattmodus, sondern auch im Temperaturmodus bedienen. Der Einstellungsbereich liegt zwischen 100 °C und 315 °C. Der Temperaturmodus eignet sich wunderbar für Edelstahl- und Titandrähte, auch Nickeldrähte sind geeignet. Auch der klassische Wattmodus funktioniert wunderbar. Wattstärken zwischen 1 und 75 lassen sich per Knopfdruck einstellen, im MTL-Bereich werden meist zwischen 10 und 15 Watt forciert.

Um immer aktuell zu sein, lässt sich mit Hilfe des Micro-USB-Anschlusses stets die aktuelle Firmware hochladen. Auch der Akku kann über den Anschluss bequem aufgeladen werden.

Die Details

Hinsichtlich des Formats kann sich der Kleine durchaus sehen lassen. Inklusive Akku wiegt er leichte 134 Gramm, kaum zu spüren in der Hosentasche. Er ist sehr kompakt, gut zu handeln und vor allem die Haptik wird in Dampferkreisen hochgelobt.

Auch die Verarbeitung kann sich sehen lassen. Sowohl im oberen Gehäusebereich, als auch im unteren Bereich wurde Edelstahl verwendet, was bei den bisherigen istick-Modellen schmerzhaft vermisst wurde. Die Verarbeitung ist tadellos, keine abstehenden Kanten, kein riesiges Branding – alles in allem ein solides, handliches Gerät.

Der Minimalist unter den Akkuträgern kann sich auch farblich sehen lassen. Während “Hot pink” eher für die Damenwelt oder die besonders mutigen Herren geeignet ist, passen die Farben Schwarz, Grau, Silber und Weiß wohl zu jedem dampfer. Hochmodern, ohne Schnickschnack, aber dafür immer gut kombinierbar mit den verschiedenen Verdampfern.

Erfahrene Dampfer und DL-Dampfer nutzen den Pico wohl eher als Zweitgerät oder als “Dampfe für Unterwegs”, da vor allem üppige Box-Mods beliebt sind. Doch verstecken muss sich der Zwerg keineswegs. Er ist gut zu regeln und kann dank der versenkten Tasten auch nicht “aus Versehen” verstellt werden. Selbst wenn keine Tastensperre aktiviert ist, besteht kaum ein Risiko auf die Tasten zu kommen und plötzlich die Temperatur/Wattzahl zu ändern.

Ein absoluter Pluspunkt geht an die Temperaturkontrolle, denn hier wird sowohl für Nickel, als auch für Edelstahl und Titan der passende Modus angeboten. Dank dreier Speicherplätze lassen sich die favorisierten Temperatureinstellungen abspeichern und bei Bedarf abrufen.

Der Feuertaster ist leicht abstehend und jederzeit gut zu erreichen. Der Pico kann einhändig ohne Probleme bedient werden.

Auch in puncto Sicherheit zeigt sich Eleaf bedacht und stattet den Pico mit Löchern aus, um ein Ausgasen des Akkus jederzeit zu ermöglichen. Die zusätzlichen Schutzfunktionen gegen Verpolung, Akku-Unterspannung und Kurzschluss sorgen für ein sicheres Dampfgefühl. Darüber hinaus ist die Zuglänge auf 10 Züge begrenzt, was die Sicherheit vor allem bei Anfängern noch einmal erhöht.

Passende Tanks für die iStick Pico

Der Eleaf istick Pico Test zeigte, dass das Gerät vor allem mit zwei verschiedenen Verdampfern besonders gern betrieben wird. Hier zum einen der Melo 3 Mini, welcher sehr anfängerfreundlich ist und zum anderen der Nautilus Mini, welcher vor allem für MTL-Einsteiger sehr gut geeignet ist.

Der Akku

Für den Betrieb des Eleaf istick Pico ist ein 18650-er Akku mit mindestens 25 A notwendig. Externes Laden kann die Lebensdauer der Akkuzelle verlängern.

Die Qualität des Dampfes

Für Subohmer ist der Eleaf istick Pico nur bedingt geeignet, da der maximale Leistungsbereich bei 75 Watt liegt. Das ist zwar ausreichend um einige Dampfwolken zu erzeugen, jedoch nicht um tatsächlich einen wolkenreichen Himmel zu erzeugen. Die Geschmacksentwicklung ist in hohem Maße abhängig vom genutzten Verdampfer. Sowohl in der Kombination mit dem Melo Mini, als auch im Set mit dem Nautilus zeigen sich jedoch zufriedene Dampfer. Je nach Wattstärke lässt sich das Dampfverhalten tatsächlich dem Zugverhalten von Zigaretten nachempfinden.

Vor- und Nachteile im Überblick

Vor- und Nachteile gibt es überall, doch Eleaf hat ein solides Produkt auf dem Dampfermarkt platziert und es gibt kaum nennenswerte Nachteile, dafür aber viele Vorteile.

Vorteile:

  • sehr handlich und kompakt
  • hochwertige Verarbeitung
  • sehr einsteigerfreundliches Modell
  • drei vorhandene Speicherplätze im Temperaturmodus
  • Akkus können via USB aufgeladen werden
  • stetige Firmware-Updates möglich
  • gute Bedienbarkeit

Nachteile:

  • die Änderung der Leistung ist einhändig kaum möglich
  • das 510-er Gewinde ist etwas zu kurz, so dass eine Spaltbildung entsteht
  • die Leistungsumstellung erfolgt etwas zu schnell

Preis-Leistungs-Verhältnis

Hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses ist der istick Pico unschlagbar. Ein extrem günstiger Preis für eine hochwertige und solide Leistung lassen sich sehen. Vor allem Einsteiger möchten nicht gleich in die Tasche greifen und mehrere 100 Euro für ein Erstgerät ausgeben. Mit dem istick Pico lässt sich die Kunst des Dampfens ganz leicht erlernen, ohne dass dabei immense Ausgaben nötig werden.

Fazit

Ein Dampfer ohne eine istick Pico ist kaum vorstellbar. Ob als Erstgerät, Zweitgerät oder “Dampfe für Unterwegs”, der Pico gehört einfach ins Equipment. Dank der soliden Verarbeitung und der extremen Handlichkeit können Frauen wie Männer mit diesem Gerät einfach nichts falsch machen. Er lässt sich mit allen Verdampfern mit einem Maximaldurchmesser von 22 mm nutzen, so dass die Kombinationsmöglichkeiten groß sind. Dank des extrem günstigen Preises fällt auch die Farbauswahl nicht besonders schwer, denn im Zweifel wird es eben nicht nur der Schwarze, sondern der Schwarze, der Weiße, der Silberne und vielleicht auch noch der knallig Pinke!