17 Effekte des Rauchens auf die Gesundheit

Das Rauchen erzeugt viele Effekte, die für die Gesundheit eine sehr ernsthafte Bedrohung darstellen. Dazu zählt insbesondere die erhöhte Krebsgefahr. Zugleich ist die gesteigerte Wahrscheinlichkeit der Herz-Kreislauf-Erkrankungen und variantenreichen Entzündungen beachtenswert.

1. Erhöhte Gefahr von Lungenkrebs und weiteren Krebserkrankungen

Langfristig zeigt das Rauchen Effekte, die eine mögliche Ursache zahlreicher Krebserkrankungen sind. Das prominenteste Beispiel ist der Lungenkrebs. Für diese bösartige Erkrankung ist der Zigarettenkonsum laut Experten der bedeutendste Risikofaktor. Darüber hinaus besteht in vielen Fällen ein Zusammenhang zwischen dem Rauchen und variantenreichen Kopf-Hals-Tumoren oder dem Speiseröhrenkrebs. Mit den Krebserkrankungen ist schlimmstenfalls der Tod die letzte Folge des Tabakkonsums.

2. Häufigere Augenerkrankungen als Folge des Rauchens für die Gesundheit

Auf Dauer stellt das Rauchen für die Gesundheit der Augen eine ernsthafte Gefahr dar. Eine Erkrankung am Grünen Star kommt bei Rauchern relativ oft vor. Diese Augenerkrankung ist eine häufige Ursache für den Verlust der Sehkraft. Wenn Menschen nicht mit dem Rauchen aufhören, ist zudem die Einschränkung des Sehvermögens durch den Grauen Star oder die Makuladegeneration wahrscheinlicher.

3. Erhöhte Wahrscheinlichkeit einer Zahnerkrankung bei Rauchern

In vielen Fällen verursacht der Tabakrauch mit Giftstoffen an der Mundschleimhaut Zahnerkrankungen. Das Rauchen erzeugt Effekte, die das Risiko einer Erkrankung im Kieferbereich grundsätzlich steigern. Parodontitis und Gingivitis sind als Folgen des Tabakkonsums keine Seltenheit. Diese Entzündungen sorgen eventuell dafür, dass die Zähne beweglicher werden und am Ende ausfallen.

4. Raucherlunge mit weiteren Atemwegserkrankungen als mögliche Folgen

Die Bildung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung COPD gilt als besonders folgenreicher Effekt, den das Rauchen auf die Gesundheit hat. Diese Krankheit ist auch als Raucherlunge bekannt und führt manchmal weitere Atemwegserkrankungen herbei. Dazu gehören Lungenentzündungen oder Grippeerkrankungen mit einem außergewöhnlich schweren Verlauf.

5. Rauchen als Ursache und Verschlimmerung von Asthma

Die Wahrscheinlichkeit einer Asthmaerkrankung steigt durch das Rauchen erheblich. Darüber hinaus verschlimmert der Tabakkonsum die Symptome. Asthmatiker müssen daher mit dem Rauchen aufhören, um die Verschlechterung des Zustands zu verhindern und die Gefahr eines lebensgefährlichen Anfalls zu verringern. Tabakrauch reizt ansonsten chronisch erkrankte Atemwege zusätzlich und erschwert die Behandlung des Asthmas.

6. Lebensgefährdende Gefahren einer Herz-Kreislauf-Erkrankung für Raucher

Mit Auswirkungen auf den Blutfluss zeigt das Rauchen Effekte, die das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung deutlich erhöhen. Der Tabakkonsum zählt zu den häufigsten Ursachen der Arterienerkrankungen, die zur Verengung der Gefäße führen. Diese Entwicklung endet in vielen Situationen schließlich mit einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall. Neben dem Tod sind dann schwerwiegende Behinderungen als Folgeschäden denkbar.

7. Verursachung von Knochenschwund und Brüchen durch das Rauchen

Solange Menschen nicht mit dem Rauchen aufhören, stellt die Osteoporose für den Gesundheitszustand häufig eine große Bedrohung dar. Dabei handelt es sich um Knochenschwund, durch den die Knochen im Körper generell brüchiger werden. Kleine Unfälle und Stürze sind somit oft folgenreicher. Wenn der Zigarettenkonsum verengte Blutgefäße herbeigeführt hat, ist die Nährstoffversorgung der Knochen gestört.

8. Folgenreiche Rheuma-Erkrankungen durch verwirrtes Immunsystem der Raucher

Auch wegen der Förderung der entzündlich-rheumatischen Erkrankungen stellt das Rauchen für die Gesundheit eine Gefahr dar. Durch den Tabakkonsum verändern sich Eiweiße im Körper, die als vermeintliche Eindringlinge daraufhin das Immunsystem verwirren. Dieses Problem verursacht in vielen Fällen Arthritis oder sonstige chronische Rheuma-Erkrankungen. Gelenkentzündungen erzeugen daraufhin oft Schmerzen, die den Alltag nachhaltig beeinträchtigen.

Effekte Rauchen Infografik

9. Eingeschränkte Sauerstoffversorgung des Gewebes der Raucher

Bei der Einschränkung der Sauerstoffversorgung des Gewebes zeigt das Rauchen Effekte, die insbesondere während des Sports zu gesundheitlichen Problemen und Nachteilen führen. Mit jeder Zigarette inhaliert ein Raucher Kohlenmonoxid, das sich leicht mit Erythrozyten verbindet. Weil diese roten Blutkörperchen dadurch geringere Sauerstoffmengen zu den Muskeln und sonstigem Körpergewebe transportieren, kommt es dann schnell zum Sauerstoffmangel sowie eventuellen Gewebeschäden.

10. Störungen der Schilddrüse mit Morbus Basedow und weiteren Folgen

Solange Menschen nicht mit dem Rauchen aufhören, begünstigt der Zigarettenkonsum Störungen der Schilddrüse. Dieser Effekt führt manchmal zu verschiedenen Schilddrüsenerkrankungen. Relativ viele Raucher erkranken an der Autoimmunerkrankung Morbus Basedow, die mit Schilddrüsenüberfunktionen das Herz und weitere Organe gefährdet. Anschließend erhöht der Tabakkonsum die Gefahr einer möglichen endokrinen Orbitopathie, die als Folgeerkrankung die Sehnerven schädigt.

11. Gefahr einer Diabetes-Erkrankung mit vielseitigen Folgeschäden

Durch das erhöhte Risiko von Diabetes mellitus Typ 2 verursacht das Rauchen häufig Effekte, die den Gesundheitszustand langfristig verschlimmern und mit variantenreichen Folgerisiken verbunden sind. Die Entstehung der Diabetes-Erkrankung mit Insulinresistenz ist bei Rauchern besonders wahrscheinlich. Wer schon Diabetiker ist, muss mit dem Rauchen für die Vermeidung der Folgeschäden unbedingt aufhören.

12. Nikotinabhängigkeit als ernsthaftes Suchtproblem der Raucher

Die Nikotinabhängigkeit ist selbst eine Sucht und somit ein gesundheitliches Problem, das Betroffene im Interesse der eigenen Gesundheit nicht einfach als schlechte Angewohnheit verharmlosen dürfen. Sobald Menschen nicht mehr mit dem Rauchen die eigene Gesundheit gefährden möchten, gestaltet sich der endgültige Verzicht auf das Nikotin zumeist äußerst schwierig. Beratungsangebote, professionelle Unterstützung und spezielle Hilfsmittel bleiben dann zumeist unentbehrlich.

13. Zusammenhänge zwischen dem Rauchen und Depressionen

Studien belegen, dass Raucher grundsätzlich häufiger unter Depressionen leiden. Wenn Menschen mit dem Rauchen aufhören, lässt sich die psychische Störung in der Regel leichter bewältigen. Ansonsten fördert der geistige Zustand eine verstärkte Nikotinabhängigkeit. Wenn die Zigarette als Heilmittel verkannt wird, bleibt oft eine richtige Therapie auf der Strecke. Manche Psychopharmaka erreichen nach dem Tabakkonsum zudem nicht mehr die gewünschte Wirkung.

14. Erhöhtes Demenzrisiko mit schnellerem Abbau der Denkleistung

In Studien wurde festgestellt, dass das Demenzrisiko bei Rauchern deutlich höher ist. Manche Effekte des Rauchens schädigen laut Wissenschaftlern mit komplexen Mechanismen die Zellen und Blutgefäße im Gehirn. Alzheimer-Erkrankungen und die vaskuläre Demenz werden bei Rauchern im Alter außergewöhnlich oft diagnostiziert. Der mögliche Abbau der Denkleistung verändert das Leben einschneidend.

15. Impotenz als mögliche Folge der Gefäßschädigung eines Rauchers

Wenn Männer über einen langen Zeitraum regelmäßig rauchen, ist auch Impotenz eine mögliche Folge. Weil der Zigarettenkonsum die Gefäße schädigt, kommt es im Glied ebenso wie in anderen Bereichen des Körpers zu Durchblutungsstörungen. Somit leiden Raucher häufiger als andere Männer unter einer erektilen Dysfunktion, die für viele Herren zugleich eine psychische Belastung darstellt.

16. Schlechterer Zustand der Haut nach langjährigem Rauchen

Auch bei einem Blick auf die Haut wird deutlich, dass das Rauchen die Gesundheit negativ beeinflusst. Tabakrauch erschwert die Bildung der neuen Kollagenfasern und fördert stattdessen den Abbau der Fasern. Schädigungen der Hautzellen sorgen bei den Rauchern sichtbar dafür, dass die Haut viel schneller altert.

17. Langsamere Wundheilung und OP-Komplikationen als Raucher-Problem

Bei der deutlich langsameren Wundheilung zeigt sich ebenfalls, wie das Rauchen für die Gesundheit unvorteilhaft ist. Die Durchblutungsstörungen der Raucher führen vor allem nach einer Operation zu Problemen. Eine verlangsamte Heilung der Operationswunden verursacht häufig Komplikationen. Indem Betroffene zumindest einige Wochen vor einem Eingriff mit dem Rauchen aufhören, lässt sich der potenzielle Schaden noch deutlich verringern.

Quellen:

https://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/rauchen-und-passivrauchen.php
https://www.gesundheitsstadt-berlin.de/raucher-erkranken-oefter-an-gruenem-star-und-makuladegeneration14396/
https://www.parodontologie.org/pdf/Parodontitis_und_Rauchen_Schreiner.pdf
https://www.muensterschezeitung.de/Leben-und-Erleben/Ratgeber/Gesundheit/2229906-Gesundheit-Diese-Krankheiten-muessen-Raucher-fuerchten
https://www.tk.de/techniker/gesundheit-und-medizin/behandlungen-und-medizin/asthma-bronchiale/asthma-der-weg-in-ein-leben-ohne-zigaretten-2010868
https://www.vivantes.de/themen/koerperbereiche/herz-gefaesse/praevention/herz-und-rauchen/
https://www.osd-ev.org/osteoporose-therapie/osteoporose-ernaehrung/alkohol-koffein-und-nikotin/
https://www.rheuma-liga.de/hilfebereich/rauchen
https://www.dkv.com/gesundheit-rauchen-wirkungen-koerper-12537.html
https://www.forum-schilddruese.de/service/schilddruese-news/schilddruese-news-2014/news-2014-04
https://www.diabsite.de/aktuelles/nachrichten/2012/120530.html
https://www.netdoktor.de/krankheiten/nikotinsucht/
https://www.rtl.de/cms/rauchen-und-depression-forscher-finden-zusammenhang-4229807.html
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Demenzrisiko-wird-durch-Rauchen-erhoeht-280789.html
https://www.derstandard.de/story/2000043080765/was-der-raucherpenis-prognostiziert
https://www.dkfz.de/de/rauchertelefon/download/FzR_Hautschaeden.pdf
https://www.lungenaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/weniger-komplikationen-und-bessere-wundheilung-nach-op-durch-rauchverzicht/